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Version 2026-09-24-1729

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Datenschutzerklärung

Website · B2B-SaaS · mobile App

Stand: 22. September 2026 ·

1. Verantwortlicher

Benjamin Peinzger, handelnd unter RescueEd

Mühltor 17

99986 Niederdorla

Deutschland

E-Mail: info@rescueed.de

Support und Datenschutzanfragen: info_ra@rescueed.de

Telefon: +49 3601 8080191

Ein Datenschutzbeauftragter ist derzeit nicht benannt. Sollte künftig eine gesetzliche Benennungspflicht bestehen, werden die Kontaktdaten hier ergänzt.

2. Anwendungsbereich und Rollen

Diese Erklärung gilt für die öffentliche Website, Organisationskonten, die Webanwendung RescueEd Alert und die zugehörige mobile App. RescueEd ist eigener Verantwortlicher für Website, Registrierung, Kundenkonto, Vertragsabwicklung, Abrechnung, Support, Missbrauchsprävention und eigene Sicherheitsprotokolle.

Bei B2B-Kunden bestimmt die jeweilige Organisation Zwecke, Rechtsgrundlagen, Berechtigungen und Aufbewahrung der operativen Event-, Helfer-, Anwesenheits-, Einteilungs- und Alarmdaten. RescueEd verarbeitet diese Daten grundsätzlich als Auftragsverarbeiter nach Weisung und auf Grundlage eines gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV). Die Organisation informiert die betroffenen Beschäftigten, Ehrenamtlichen und sonstigen Helfenden.

Bei privaten Nutzern ist RescueEd für Konto-, Vertrags- und Nutzungsdaten verantwortlich. Wer Daten anderer Personen eingibt, muss hierzu berechtigt sein und die betroffenen Personen angemessen informieren.

3. Website, App-Verbindungen und Serverprotokolle

Bei Websiteaufrufen und App-Verbindungen können IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Adresse oder API-Funktion, Antwortstatus, übertragene Datenmenge sowie Browser, Betriebssystem oder App-Version verarbeitet werden. Dies ist für die Übertragung, Fehleranalyse, Stabilität und Abwehr von Missbrauch erforderlich. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die angeforderte Leistung und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für sicheren und störungsfreien Betrieb.

Allgemeine Systemjournale werden höchstens 14 Tage gespeichert. Einzelne Journaldateien umfassen höchstens einen Tag; der belegte Gesamtspeicher ist auf 1 GB begrenzt. Sicherheitsrelevante Protokolle dürfen bei konkretem Anlass beweissicher separiert und bis zur Klärung und Abwehr des Vorfalls aufbewahrt werden.

4. Registrierung, Anmeldung und Nutzerkonto

Verarbeitet werden je nach Kontotyp Name, Organisation, Rechnungsanschrift, E-Mail-Adresse, Rolle, Kontostatus, Passwort-Prüfwert, Registrierungs- und Anmeldezeitpunkte, Sitzungs- und Sicherheitstoken sowie Version, SHA-256-Hash und Zeitpunkt bestätigter Rechtstexte. Passwörter werden nicht im Klartext gespeichert. Rechtsgrundlage ist bei privaten Vertragspartnern Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Bei Kontaktpersonen einer Organisation beruht die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigtes Interesse ist die Durchführung und Absicherung der Geschäftsbeziehung.

Pflichtangaben sind erforderlich, um das Konto und die jeweilige Leistung bereitzustellen. Ohne sie ist Registrierung oder Nutzung nicht möglich. Nicht abgeschlossene Registrierungen, abgelaufene Token und Sitzungsfristen sind im Löschkonzept festzulegen; technische Ist-Fristen müssen vor Veröffentlichung bestätigt werden.

5. B2B-Eventbestellung, Abrechnung und DATEV

Bei einer Eventbestellung werden Organisation, bestellendes Konto, Eventbezeichnung, Zeitraum, Helferzahl beziehungsweise Preiskategorie, Preis, Umsatzsteuerangaben, Bestell- und Zahlungsstatus verarbeitet. Rechnungen werden über DATEV Unternehmen online beziehungsweise das damit verbundene Rechnungsverfahren erstellt und per E-Mail versandt. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit handels- und steuerrechtlichen Pflichten sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für Ansprechpartner juristischer Personen.

6. B2C-Abonnement über Google Play oder Apple

Beim Storekauf erhält RescueEd – abhängig von Plattform und Implementierung – eine pseudonyme Transaktions- oder Kaufkennung, Produkt-ID, Kauf-Token, Abo- und Berechtigungsstatus, Beginn, Ablauf sowie Kündigungs-, Pausen-, Erstattungs- oder Widerrufsstatus. Vollständige Kreditkarten- oder Bankdaten erhält RescueEd grundsätzlich nicht. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für Vertrag und Berechtigungsprüfung sowie Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO für gesetzliche Nachweise.

Apple und Google verarbeiten Store-, Zahlungs-, Geräte- und Zustelldaten nach ihren Datenschutzinformationen teilweise in eigener Verantwortlichkeit. Die App verwendet für Android Firebase Cloud Messaging und für iOS die Weiterleitung über den Apple Push Notification Service. Internationale Verarbeitungen richten sich nach den bei Veröffentlichung geltenden Garantien und werden in den Store-Angaben sowie im Lieferantenregister dokumentiert.

7. Operative Event-, Helfer- und Alarmdaten

Je nach Nutzung werden Vor- und Nachname, Qualifikation, Organisation, Eventzugehörigkeit, Kommen und Gehen, Team- oder Sanitätsmittelzuordnung, Alarmzeitpunkt, Empfängerkreis, Bestätigung sowie organisatorische Freitexte verarbeitet. Für mobile Zugänge können Plattform, Toneinstellung, temporäre Zugangskennung, Sitzungsschlüssel und letzter Kontaktzeitpunkt verarbeitet werden.

Im B2B-Betrieb erfolgt dies im Auftrag der Organisation. Bei B2C-Nutzern ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO die Grundlage für eigene Nutzungsdaten; für Daten anderer Helfender kommt Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO in Betracht, sofern die Interessenabwägung und Information der Betroffenen sichergestellt sind.

Patientennamen, Diagnosen, Behandlungsschritte oder andere reale Gesundheitsdaten sind nicht vorgesehen und dürfen nicht eingegeben werden. RescueEd Alert ist kein Medizinprodukt, keine Patientenakte und nicht für Diagnose oder Behandlung realer Patienten bestimmt.

8. Kamera, Gerätespeicher und lokale Verarbeitung

Die Kamera wird ausschließlich nach einer aktiven Nutzerentscheidung für die im jeweiligen App-Bildschirm ausgewiesene Funktion verwendet. Soweit sie dem Scannen eines Event-QR-Codes dient, wird das Bild lokal ausgewertet; an RescueEd werden nur der ausgelesene Code und die erforderlichen Eventdaten übertragen

Sitzungsschlüssel, temporäre Zugänge und Einstellungen können im geschützten App-Speicher liegen. Technisch erforderliche Zugriffe auf Endgeräteinformationen erfolgen, soweit anwendbar, nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. Werbe-, Reichweiten- oder Analyse-SDKs werden nach dem vorgelegten Stand nicht eingesetzt.

9. Alarmierung und Benachrichtigungen

Die mobile Alarmzustellung verwendet Firebase Cloud Messaging für Android und für die Weiterleitung an Apple-Geräte; auf iOS erfolgt die Auslieferung über den Apple Push Notification Service. Push-Tokens, Plattform, App-Version, Registrierungs- und Aktualisierungszeitpunkt, Konto- oder Eventzuordnung sowie Zustell- und Fehlerstatus werden nur für funktionsbezogene Benachrichtigungen verarbeitet.

Der sichtbare Push wird für den Sperrbildschirm neutral gestaltet und enthält keine Helfernamen, Telefonnummern, Qualifikationen, Eventnamen, Einsatzmittel oder Alarmtexte. Geschützte Einsatzdetails ruft die App erst nach Öffnung und gültiger Authentisierung ab. Zustellung und Anzeige hängen zusätzlich von Gerät, Betriebssystem, Netz, Energieverwaltung und Benachrichtigungseinstellungen ab.

10. Fehler- und Crashberichte

Release-Apps können bestimmte unbehandelte Fehler per HTTPS an die eigene RescueEd-SaaS senden. Gespeichert werden Plattform, App-Version, Fehlerklasse und gekürzte Stackframes; nach dem vorgelegten Stand werden keine Fehlermeldung, Konto- oder Gerätekennung übermittelt. Zur Missbrauchsbegrenzung wird die Netzwerkadresse gehasht verarbeitet. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigtes Interesse ist die Erkennung und Behebung technischer Fehler. Es werden derzeit weder Firebase Crashlytics noch Sentry eingesetzt.

Crashberichte werden nach 30 Tagen durch den täglichen Wartungslauf gelöscht. Gehashte Einträge der IP-basierten Missbrauchsbegrenzung werden nach ungefähr 48 Stunden bei weiteren Anfragen bereinigt; diese ereignisabhängige Bereinigung ist technisch zu überwachen.

11. E-Mail, Support und Widerruf

Abgeschlossene Support-Tickets werden grundsätzlich bis zum Ablauf von drei vollen Kalenderjahren nach dem Jahr ihres Abschlusses aufbewahrt. Offene oder in Bearbeitung befindliche Tickets ohne weitere Aktivität werden grundsätzlich bis zum Ablauf von drei vollen Kalenderjahren nach dem Jahr der letzten Aktivität aufbewahrt. Gesetzliche Pflichten und dokumentierte Aufbewahrungssperren gehen vor.

Bei einem Widerruf werden Name, E-Mail-Adresse, gegebenenfalls Anschrift, Vertragsangaben, Inhalt sowie Eingangszeitpunkt verarbeitet und eine Eingangsbestätigung versandt. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Verbraucherrecht sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für Rechtsnachweis und Anspruchsabwehr.

12. Empfänger und Dienstleister

Empfänger Zweck / Rolle Hinweis

IONOS SE, Montabaur VPS Linux XXL+ mit Ubuntu; Anwendung, API, SQLite-Datenbank, operative Daten; externer Backupdienst Auftragsverarbeitung; produktiver VPS und IONOS Cloud Backup Starter 100, Zielregion Europa, AES-256, 30 Tage Aufbewahrung. Arsys Internet S.L.U. ist für die relevanten Plattform- und Backup-Leistungen als IONOS-Unterauftragsverarbeiter ausgewiesen.

Hetzner Online GmbH, Gunzenhausen Webhosting S; Website, Domain, DNS und E-Mail-Postfächer Auftragsverarbeitung; Standort und vertraglicher Leistungsumfang bestätigen.

DATEV eG, Nürnberg B2B-Rechnungserstellung und E-Mail-Versand über DATEV Unternehmen online Rolle und eingesetzte Module anhand Vertrag/Auftrag prüfen.

Google Ireland Limited / Google Play App-Vertrieb, Zahlung, Aboverwaltung und Kaufprüfung Eigenständige Verantwortlichkeit für Storekonto/Zahlung; Kaufdaten werden mit RescueEd abgeglichen.

Apple Distribution International Ltd. / Apple Späterer iOS-Vertrieb, Zahlung und Aboverwaltung Erst ab tatsächlicher iOS-Veröffentlichung; Datenflüsse und Vertragsunterlagen vorher verifizieren.

13. Drittlandübermittlungen

RescueEd strebt eine Verarbeitung der eigenen SaaS-Daten in der EU beziehungsweise im EWR an. Soweit Storebetreiber oder künftig eingesetzte Dienste Daten in Drittländern verarbeiten, erfolgt dies nur unter den Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO, etwa auf Grundlage eines Angemessenheitsbeschlusses oder geeigneter Garantien. Die konkrete Grundlage ist anhand der bei Veröffentlichung geltenden Anbieterunterlagen zu dokumentieren; pauschale Zusagen werden nicht gemacht.

14. Speicherdauer und Löschung

Datenkategorie Regel / Frist

Crashberichte Löschung nach 30 Tagen durch täglichen Wartungslauf.

Gehashte Rate-Limit-Einträge Bereinigung nach ungefähr 48 Stunden bei weiteren Anfragen; automatische zeitgesteuerte Bereinigung noch offen.

Support-Tickets Abgeschlossene Tickets bis zum Ablauf von drei vollen Kalenderjahren nach dem Jahr des Abschlusses; offene oder in Bearbeitung befindliche Tickets ohne weitere Aktivität bis zum Ablauf von drei vollen Kalenderjahren nach dem Jahr der letzten Aktivität. Gesetzliche Pflichten und dokumentierte Aufbewahrungssperren gehen vor.

Serverprotokolle Allgemeine Systemjournale höchstens 14 Tage; einzelne Journaldateien höchstens einen Tag; Gesamtkontingent höchstens 1 GB. Anlassbezogene beweissichere Aufbewahrung bei Sicherheitsvorfällen bleibt vorbehalten.

Produktivkonto und operative Daten Nach wirksamer Löschung beziehungsweise Vertragsende, soweit keine Rechtsgrundlage zur weiteren Speicherung besteht; Export- und Löschprozess technisch bestätigen.

Backups Lokale verschlüsselte SQLite-Sicherungen 29 Tage; IONOS Cloud Backup der kompletten Maschine 30 Tage, AES-256, Zielregion Europa. Löschungen sind nach einer Wiederherstellung erneut zu vollziehen.

Rechnungen und Buchungsbelege Grundsätzlich 8 Jahre ab Schluss des Kalenderjahres (§ 147 AO, § 14b UStG), vorbehaltlich längerer Erforderlichkeit.

Bücher, Inventare, Jahresabschlüsse 10 Jahre ab Schluss des Kalenderjahres (§ 147 AO).

Handels- und Geschäftsbriefe 6 Jahre ab Schluss des Kalenderjahres (§ 147 AO).

Vertrags-, Einwilligungs- und Rechtsnachweise Bis zum Ablauf einschlägiger Verjährungs- und Verteidigungsfristen; regelmäßige Prüfung statt pauschaler Dauerarchivierung.

Archiv gelöschter Kunden Nur minimale Vertrags- und Freigabenachweise bis zum Ablauf von drei vollen Kalenderjahren nach dem Jahr der Kontolöschung; anschließend Löschung, soweit keine gesetzliche Pflicht oder dokumentierte Aufbewahrungssperre besteht.

Gesetzlich aufzubewahrende Daten werden gesperrt und nur für den Aufbewahrungszweck verarbeitet. Backups dienen ausschließlich der Wiederherstellung; nach einem Restore werden zwischenzeitlich wirksam gewordene Löschungen erneut angewendet.

15. Rechte betroffener Personen

Betroffene haben nach den gesetzlichen Voraussetzungen Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Eine Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Es findet keine ausschließlich automatisierte Entscheidung einschließlich Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO statt.

Anfragen zu eigenen Verarbeitungen von RescueEd richten Sie an info_ra@rescueed.de. Bei operativen Daten eines B2B-Events ist grundsätzlich die veranstaltende Organisation verantwortlich; RescueEd unterstützt sie nach dem AVV.

Sie können sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Zuständig ist insbesondere: Thüringer Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Häßlerstraße 8, 99096 Erfurt, E-Mail poststelle@datenschutz.thueringen.de, Telefon +49 361 57-3112900.

16. Änderungen

Diese Erklärung wird angepasst, wenn Funktionen, Datenflüsse, Empfänger oder Rechtslage sich ändern. Die aktuelle Fassung ist ohne Anmeldung auf der Website und in der App erreichbar. Wesentliche Änderungen werden zusätzlich mitgeteilt, soweit dies erforderlich ist.

 

17. Mobile App Pushdienste und Kontolöschung

17.1 Mobile Push-Alarmierung über FCM und APNs

Die mobile Architektur nutzt Firebase Cloud Messaging für Android und für die serverseitige Weiterleitung an iOS-Geräte; auf iOS wird die Nachricht über den Apple Push Notification Service ausgeliefert. Die technische Freigabe der Store-Version setzt dokumentierte reale Endgerätetests voraus.

Bei Aktivierung werden insbesondere ein geräte- beziehungsweise installationsbezogenes Push-Token, Plattform, App-Version, Zeitpunkt der Registrierung und Aktualisierung, Konto- oder Eventzuordnung sowie Zustell- und Fehlerstatus verarbeitet. Soweit für die Zuordnung erforderlich, können pseudonyme Kauf-, Konto- oder Eventkennungen verwendet werden. Die Tokens dienen ausschließlich der Zustellung funktionsbezogener Nachrichten und nicht Werbung, Reichweitenmessung oder Profilbildung.

Push-Nachrichten werden datensparsam und für den Sperrbildschirm neutral gestaltet. Der sichtbare Push soll keine Helfernamen, Telefonnummern, Qualifikationen, Eventnamen, Einsatzmittel, Alarmtexte oder sonstigen operativen Details enthalten. Nach der Benachrichtigung ruft die App die geschützten Details erst nach gültiger Authentisierung von der RescueEd-SaaS ab. Abweichende Sperrbildschirm- und Vorschau-Einstellungen des Endgeräts liegen in der Verantwortung des Nutzers.

Eine Zustellung kann von Internetverbindung, Betriebssystem, Energiesparmodus, Fokus-/Nicht-stören-Einstellungen, Benachrichtigungsberechtigung, Herstellerkonfiguration sowie Verfügbarkeit von Google, Apple und Mobilfunk abhängen. RescueEd Alert bleibt ein ergänzender Alarmweg. Ausbleibende Bestätigungen sind über unabhängige organisatorische Wege zu prüfen.

17.2 Empfänger, Rollen und internationale Verarbeitung

Empfänger / Dienst Zweck und Daten Datenschutzrechtliche Einordnung / Freigabe

Google Ireland Limited / Firebase Cloud Messaging Push-Token, Plattform, App-/Projektkennung, technische Zustell- und Fehlerdaten; Weiterleitung von iOS-Nachrichten an APNs. Einsatz als technischer Pushdienst. Vertragliche Rollen, Firebase-Datenverarbeitungsbedingungen, tatsächliche Verarbeitungsorte und Garantien nach Art. 44 ff. DSGVO sind vor Freigabe zu dokumentieren.

Apple Distribution International Ltd. / Apple Push Notification Service iOS-Gerätetoken, App-/Bundle-Kennung, technische Zustellinformationen und neutraler Benachrichtigungsinhalt. Apple verarbeitet APNs- und Plattformdaten nach den Apple-Vertrags- und Datenschutzhinweisen. Rollen- und Drittlandprüfung sowie APNs-Schlüsselverwaltung vor Freigabe dokumentieren.

Google Play Produkt-ID, Kauf-Token, Transaktions- und Abozustand, Erstattung/Kündigung, pseudonyme Kontozuordnung. Store- und Zahlungsdaten in eigener Verantwortlichkeit; RescueEd verarbeitet die für Berechtigungsprüfung und Nachweis erforderlichen Rückmeldungen.

Apple App Store Produkt-ID, Transaktionskennung, App-Account-Token, Abo-, Erstattungs- und Widerrufsstatus. Store- und Zahlungsdaten in eigener Verantwortlichkeit; Server Notifications und Transaktionsprüfung nur nach dokumentierter Konfiguration.

17.3 Ergänzte Datenkategorien und Zwecke

• Freiwillige Telefonnummer von Helfenden: nur, wenn sie aktiv angegeben wird; Kennzeichnung als freiwillig; Zweck ist die vom Nutzer erwartete organisatorische Kontaktaufnahme im Event. Im B2B-Betrieb legt die Organisation Rechtsgrundlage und Berechtigungen fest.

• Event-Zugangscodes und Rollen: Code, Code-Prüfwert, Rolle, Gültigkeit, Erstellungs- und Nutzungszeitpunkt sowie Sicherheitsprotokoll. Codes ermöglichen – abhängig von der vergebenen Rolle – nur Helfererfassung, Alarmierung oder Alarmierung mit Verwaltung. Klartextcodes sind nur dem berechtigten Event-Eigentümer anzuzeigen und dürfen serverseitig nur so lange wie technisch erforderlich vorliegen.

• Store-Berechtigungen: Produkt-ID, Kauf-/Transaktionskennung, Store, Status, Beginn, Ablauf, Kündigung, Erstattung, Wiederherstellung sowie pseudonyme Kontozuordnung. Vollständige Zahlungsdaten verbleiben grundsätzlich beim Store.

• Rechtsnachweise: Dokumenttyp, Versionsnummer, Hash, Veröffentlichungs-, Anzeige-, Zustimmungs- beziehungsweise Kenntnisnahmezeitpunkt, Kontobezug und Nachweisquelle.

• Support- und Sicherheitsdaten: Ticketinhalt, Anhänge, Kategorie, Status, Bearbeitung, technische Metadaten sowie bei Fehlerberichten minimierte Stackframes, App-Version und Plattform. Patientendaten und unnötige Identifikatoren sind vor Übermittlung zu entfernen.

17.4 Berechtigungen, Transparenz und Nutzerentscheidungen

Kamera- und Benachrichtigungsberechtigungen werden erst funktionsbezogen angefragt. Vor einer erstmaligen Hintergrund- oder Pushverarbeitung zeigt die App einen verständlichen Nutzerhinweis zu Zweck, Datenfluss, Sperrbildschirmrisiko, Widerruf der Geräteberechtigung und Folgen einer Ablehnung. Eine verweigerte Benachrichtigungsberechtigung verhindert Push-Alarme; andere Funktionen bleiben soweit technisch möglich nutzbar.

Datenschutzerklärung, Impressum, geltende AGB und – bei B2C – Widerrufsbelehrung müssen ohne Anmeldung in der App und auf einer dauerhaft erreichbaren Website abrufbar sein. Die App speichert die zum Vertragsschluss geltende Fassung oder stellt sie auf einem dauerhaften Datenträger bereit.

17.5 Kontolöschung, Store-Abo und Aufbewahrung

Die Kontolöschung muss in der App leicht auffindbar anstoßbar sein; zusätzlich wird eine öffentlich erreichbare Webmöglichkeit angeboten. Vor Bestätigung wird deutlich darauf hingewiesen, dass die Löschung des RescueEd-Kontos ein bei Apple oder Google laufendes Abonnement nicht automatisch beendet. Der Nutzer erhält einen direkten Weg zur jeweiligen Aboverwaltung. Umgekehrt führt eine Kündigung des Store-Abonnements nicht automatisch zur Kontolöschung.

Produktivdaten werden nach wirksamer Löschung entfernt, soweit keine gesetzliche Pflicht oder dokumentierte Rechtsgrundlage entgegensteht. Gesetzlich aufzubewahrende Vertrags- und Buchungsnachweise werden gesperrt. Sicherungskopien laufen ausschließlich nach dem dokumentierten Backupzyklus aus; nach einer Wiederherstellung werden zwischenzeitliche Löschungen erneut angewandt.

17.6 Store-Datenschutzangaben

Die Angaben in Apple App Privacy und Google Play Data Safety müssen mit dem finalen Release-Build, den eingebundenen SDKs und den tatsächlichen Netzwerkzielen übereinstimmen. Zu prüfen und anzugeben sind mindestens Kontaktinformationen, Kennungen, Kaufdaten, Nutzungs-/Diagnosedaten, optionale Telefonnummern, Datenverknüpfung mit dem Konto, Zwecke, Verschlüsselung bei Übertragung, Löschmöglichkeit, Trackingstatus und Weitergaben. Die iOS Privacy Manifest-Datei und die Datenschutzangaben sämtlicher Drittanbieter-SDKs sind vor Einreichung zu prüfen.

 

18.1 Hosting Unterauftragsverarbeitung und Standortangaben

Die produktive Web-SaaS unter alert-rescueed.de wird auf einem IONOS VPS Linux XXL+ mit Ubuntu 24.04 betrieben. Vertragspartner und unmittelbarer Auftragsverarbeiter für diese Infrastruktur ist IONOS SE. Nach den aktuell ausgewiesenen Anbieterinformationen setzt IONOS für Kundensupport und Betrieb der Plattformen für VPS, Cloud Server, Private Cloud und Dedicated Server sowie für die Integration von Cloud Backup und MyDefender die Arsys Internet S.L.U., C/Madre de Dios Nr. 21, 26004 Logroño (La Rioja), Spanien, als Unterauftragsverarbeiter ein.

Der Serverstandort und der für das Cloud Backup gewählte Verwaltungsbereich befinden sich in der Europäischen Union beziehungsweise im Bereich „Europa“. Aus dieser Regionsangabe wird kein engerer Staat für sämtliche Sicherungskopien zugesichert. Der konkrete Speicherstaat innerhalb Europas ist vor einer abweichenden öffentlichen Standortzusage gesondert zu belegen.

Nach der IONOS-Anbieterinformation ist die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung seit dem 19. Juli 2022 Bestandteil der IONOS-AGB für neue Verträge. Die jeweils aktuelle Fassung der AVV und Unterauftragsverarbeiterliste ist im Lieferantenregister zu dokumentieren und regelmäßig zu überprüfen.

18.2 Sicherungen, Wiederherstellung und Löschung

Sicherung Konfiguration Lösch-/Aufbewahrungsstand

Lokale Datenbanksicherung Verschlüsselte SQLite-Sicherung auf dem Produktionsserver; täglicher Lauf; Entschlüsselungs- und Integritätstest erfolgreich. 29 Tage; ältere Sicherungen werden automatisiert entfernt.

IONOS Cloud Backup Backup-Paket Starter 100, 100 GB; komplette Maschine; täglich um 02:00 Uhr Maschinenzeit; initial vollständig, danach inkrementell; AES-256 aktiviert. 30 Tage; Zielregion Europa.

Wiederherstellung Lokale Datenbank-Wiederherstellung sowie externe Wiederherstellung einer Testdatei wurden am 22. September 2026 erfolgreich geprüft. Ein vollständiger Disaster-Recovery-Test der gesamten Maschine einschließlich aller Geheimnisse und Push-Funktionen bleibt als Freigabeaufgabe offen.

Sicherungen dienen ausschließlich der Wiederherstellung. Werden Daten aus einer Sicherung zurückgespielt, müssen zwischen Sicherungszeitpunkt und Wiederherstellung wirksam gewordene Löschungen beziehungsweise Sperrungen erneut angewendet werden.

18.3 Protokolle, Monitoring und Sicherheitsbetrieb

• Systemjournale sind auf höchstens 14 Tage, einzelne Journaldateien auf höchstens einen Tag und den belegten Gesamtspeicher auf höchstens 1 GB begrenzt. Bei einem konkreten Sicherheitsvorfall dürfen erforderliche Auszüge beweissicher separiert und bis zur Klärung aufbewahrt werden.

• IONOS-Infrastrukturalarme und Backup-E-Mail-Benachrichtigungen sind aktiviert. Zusätzlich prüft ein externer Verfügbarkeitsdienst (UptimeRobot) ungefähr alle fünf Minuten ausschließlich den öffentlichen Endpunkt /api/health. Die erwartete Antwort lautet HTTP 200 mit {"ok":true}; Event-, Helfer-, Alarm- oder Kundendaten werden diesem Prüfaufruf nicht beigefügt.

• Administrative Serverzugriffe erfolgen schlüsselbasiert. Root- und Passwortanmeldung sind deaktiviert, Fehlversuche werden begrenzt, eingehende Verbindungen durch eine Firewall auf SSH sowie HTTP/HTTPS beschränkt und Sicherheitsaktualisierungen automatisiert eingespielt.

• Die technische Zustandskontrolle ersetzt keine inhaltliche Überwachung von Events oder Alarmen und trifft keine Aussage über die Zustellung einer konkreten mobilen Benachrichtigung.

18.4 Aktualisierte Speicherfristen

Datenkategorie Regelfrist Hinweis

Allgemeine Systemprotokolle höchstens 14 Tage Sicherheitsvorfälle können anlassbezogen länger beweissicher dokumentiert werden.

Lokale verschlüsselte Datenbanksicherungen 29 Tage Automatisierte Rotation.

IONOS Cloud Backup 30 Tage Komplette Maschine, AES-256, Region Europa.

Abgeschlossene Support-Tickets drei volle Kalenderjahre nach dem Jahr des Abschlusses Danach Löschung, soweit keine dokumentierte Aufbewahrungssperre besteht.

Offene/in Bearbeitung befindliche inaktive Tickets drei volle Kalenderjahre nach dem Jahr der letzten Aktivität Gilt auch für Helfer-Tickets; gesetzliche Ansprüche oder ein Legal Hold gehen vor.

Widerrufsnachweise drei volle Kalenderjahre nach dem Jahr des Eingangs Inhalt, Eingangszeitpunkt und Bestätigungsnachweis; längere Sperre nur bei Rechtsverteidigung oder Pflicht.

18.5 Mobile Alarmierung und Transparenz

Der aktuell vorgesehene produktive Zustellweg verwendet Firebase Cloud Messaging (FCM) für Android und für die Weiterleitung an den Apple Push Notification Service (APNs) auf iOS. Auf dem Sperrbildschirm wird nur ein neutraler Hinweis angezeigt; konkrete Einsatzdetails werden erst nach Öffnung und Authentifizierung innerhalb der App abgerufen. Google und Apple können hierbei technische Geräte-, Token-, Zustell- und Verbindungsdaten nach ihren jeweils geltenden Bedingungen verarbeiten. Die Prüfung nach Art. 44 ff. DSGVO sowie die aktuellen Anbieterunterlagen bleiben Bestandteil der Releasefreigabe.

Die technische Konfiguration ersetzt keinen realen Endgerätetest. Vor Veröffentlichung sind Android- und iOS-Tests im Vordergrund, Hintergrund, bei gesperrtem Gerät, nach Neustart und nach Berechtigungsentzug zu protokollieren.

18.6 Nachweisquellen

• IONOS: Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung – https://www.ionos.de/hilfe/datenschutz/allgemeine-informationen-zur-datenschutz-grundverordnung-dsgvo/vereinbarung-zur-auftragsverarbeitung-avv-mit-ionos-abschliessen/

• IONOS: Wichtige Informationen zum Backup-Paket – https://www.ionos.de/hilfe/server-cloud-infrastructure/cloud-backup/wichtige-informationen-zum-backup-paket/

• Interne Betriebsnachweise vom 22. September 2026: Dienststatus, Firewall, SSH-Härtung, Update- und Timerstatus, Backup- und Restoreprotokolle sowie Healthcheck.